Neurodermitis
Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit sehr trockener Haut (in Schüben auch nässend-entzündlicher Haut), starkem Juckreiz sowie häufig auch zusätzlichen Hautinfektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze einhergeht. Sie verläuft meist chronisch oder in wiederkehrenden Schüben und beginnt oft bereits in der frühen Kindheit.
Nicht selten tritt sie in Verbindung mit Heuschnupfen, allergischer Augenentzündung oder allergischem Asthma auf. Wie bei vielen Hauterkrankungen spielen auch bei der Neurodermitis genetische Faktoren eine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit einer späteren Neurodermitis ist
z. B. bei Neugeborenen viel höher, wenn ein oder sogar beide Elternteile auch Neurodermitiker sind.
Die Behandlung sollte an die Stadien im Heilungsverlauf angepaßt werden. Unterschiedliche Maßnahmen im Verlauf weniger Wochen können hier notwendig sein. Bei fehlendem Therapieerfolg sollten Hindergrunderkrankungen und andere mögliche Therapiehindernisse nochmals hinterfragt werden. Sind Allergien vorhanden? Wie sieht das Darmmillieu aus (evtl.
Überhang der Pilze)? Wie sieht die Ernährung aus (oft einseitige Ernährung)?
Mögliche naturheilkundliche Therapien wären, z. B. Akupunktur, ausleitende Verfahren, Bach-Blütentherapien (besonders wenn psychosomatische Zusammenhänge im Vordergrund stehen), Bioresonanztherapie, Eigenbluttherapie, Enzymtherapie, Homöopathie, Ernährungstherapie, Heilfasten.
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